Hühnerbrühe wie von Oma!

Der Winter kommt und es rollt auch schon die nächste Grippewelle an. Um euch darauf vorzubereiten oder sogar dabei zu Helfen wieder gesund zu werden, habe ich hier genau das Richtige für euch.

Eine richtig leckere Hühnerbrühe. Simpel und einfach Umzusetzen.

Die Kindheitserinnerung

Krank im Bett rumliegen war schon immer bescheiden. Das Einzige was da wirklich geholfen hat, war der wohlig riechende Duft der aus der Küche dringt, wenn die Oma eine Brühe angesetzt hat. Spätestens dann krabbelte man aus dem Bett und beschloss der Sache auf den Grund zu gehen.

Und ich zeige euch, wie Ihr das genauso gut hinbekommt:

Die Zutaten

1 Huhn ist für 2 Personen
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  • Ein frisches Huhn, am besten vom Metzger eures Vertrauens
    • wahlweise reichen auch zwei bis drei Keulen
  • 5 weiße Zwiebeln
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Teelöffel Salz

Equipment

Ihr braucht lediglich einen mittelgroßen Topf in dem ihr die Suppe kochen könnt, ein feines Sieb und einen zweiten Topf in den ihr die Suppe passieren könnt.

Hinweis:

Als Passieren bezeichnet man das Durchsieben von Flüssigkeiten, die von festen Bestandteilen getrennt werden sollen.

Die Vorbereitung

Wenn ihr ein ganzes Huhn gekauft habt, könnt ihr euch darauf Konzentrieren das ihr die Keulen vorsichtig auslöst: Als erstes müsst ihr das Huhn waschen, trocken tupfen und von den restlichen Federkielen befreien. Die Keulen, Flügel und den Rumpf entfernen so das nur noch die Hühnerbrüste am Knochen übrig sind. Die weißen Zwiebeln Schälen, halbieren und in scheiben Schneiden.

Die Hühnerbrüste könnt ihr am nächsten Tag zubereiten oder auch einfrieren.

Falls ihr euch nur Keulen gekauft habt könnt ihr gerne direkt loslegen.

Die Zubereitung

Alle Zutaten, bis auf die Hühnerbrüste, in einen Topf geben und mit kaltem Wasser auffüllen bis die Keulen gerade so bedeckt sind. Wichtig hierbei ist, dass ihr nicht zu viel Wasser in den Topf gebt, das würde nur das Ergebnis „verwässern“.

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Hinweis:

Falls es doch zu viel Wasser geworden ist müsstet Ihr dann im Anschluss den fertigen Fond reduzieren und dass kostet Zeit.

Den Topf auf den Herd stellen und einmal aufkochen lassen. Den dabei entstehenden Schaum mit einer Kelle oder einem Löffel abnehmen. So entfernt ihr die Trübstoffe und habt später eine schöne klare Brühe. Danach den Herd herunter drehen, sodass die Brühe langsam vor sich hin köchelt. Bis die Keulen weich sind können 2-3 Stunden vergehen. Also heißt es jetzt Geduld haben.

Wenn die Keulen weich sind, könnt ihr sie mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit passiert ihr die Brühe in einen anderen Topf, die restlichen ausgekochten Zutaten könnt ihr entsorgen.

Die Keulen befreit ihr anschließend von Knorpel, Knochen und Haut und zupft das Fleisch bei der Gelegenheit direkt in die Größe in der ihr die Fleischstücke haben wollt.

Hinweis:

Lasst die Keulen etwas abkühlen bevor ihr sie putzt, denn lauwarm lassen sich die Knochen am besten raus nehmen.

Mein Serviervorschlag

Ab jetzt ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt, denn ab hier könnt ihr das dazu geben worauf ihr Lust habt. Ob es Nudeln, Wurzelgemüse oder Algen sind, probiert es einfach aus.

Ich nehme gerne frische Pilze, die runden das Ganze ab. Das Geschmacksbild von dem wir dann reden ist Umami. Das bedeutet nichts anderes als „wohlschmeckend oder herzhaft Intensiv“. Mit ein paar frischen Karotten bringt ihr etwas Farbe und Süße ins Spiel. Alles in feine Scheiben schneiden und einfach beim Aufkochen mit in die Brühe geben und 4 Minuten ziehen lassen.

Ich habe heute Steinpilze auf dem Markt gekauft, es gehen aber natürlich auch andere Sorten wie Champignons oder Shitake.

Viel Spass beim Nachkochen und Guten Appetit

Hinweis:

Die Brühe ist auch eine super Basis für gebundene Suppen, Soßen oder auch Risotto.

Sie hält sich im Kühlschrank, in einem verschlossenem Gefäß, ca 2-3 Tage.

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